Ratgeber

KI-DSGVO-Checkliste und EU AI Act für den Mittelstand

MAKONIS-Team · · 7 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Für den DSGVO-konformen KI-Einsatz brauchen Unternehmen eine Rechtsgrundlage, Transparenz gegenüber Betroffenen, einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem KI-Anbieter, Kontrolle über Datenstandort und Speicherung sowie eine Datenschutz-Folgenabschätzung bei hohem Risiko. Der EU AI Act ergänzt das um risikobasierte Pflichten; für die meisten Anwendungen im Mittelstand sind vor allem KI-Kompetenz der Mitarbeitenden und Transparenzpflichten relevant. Dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung.

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DSGVO-Checkliste für KI

1. Zweck und Rechtsgrundlage für jede Verarbeitung festlegen.

2. Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem KI- oder Hosting-Anbieter abschließen.

3. Datenstandort und Speicherung klären: Werden Eingaben gespeichert oder für Training genutzt?

4. Transparenz: Betroffene über KI-Einsatz informieren.

5. Datenschutz-Folgenabschätzung bei hohem Risiko durchführen.

6. Zugriffe, Protokolle und Löschfristen technisch umsetzen.

7. Interne KI-Richtlinie: welche Daten in welche Werkzeuge dürfen.

Der EU AI Act in Kürze

Der AI Act teilt KI-Systeme nach Risiko ein. Die Tabelle ist vereinfacht.

RisikostufeBeispieleFolge
VerbotenSocial ScoringNicht zulässig
HochrisikoBewerberauswahl, kritische InfrastrukturUmfangreiche Pflichten
Begrenztes RisikoChatbots, generierte InhalteTransparenzpflichten
Minimales RisikoTextentwürfe, Übersetzung internKaum zusätzliche Pflichten

Was das für den Mittelstand heißt

Die meisten Anwendungen wie Wissensassistenten, Dokumentenanalyse oder KI-Agenten für interne Prozesse fallen in die unteren Stufen. Wichtig sind KI-Kompetenz der Mitarbeitenden, Kennzeichnung von KI gegenüber Kunden und ein Verzeichnis der eingesetzten KI-Systeme.

Wie MAKONIS unterstützt

Wir betreiben KI-Modelle auf Infrastruktur in Deutschland, sodass Daten die EU nicht verlassen, und setzen Protokollierung, Zugriffsrechte und Richtlinien technisch um. Den Einstieg bildet ein kostenloses 30-Minuten-Gespräch mit unseren Engineers.

Häufige Fragen

Grundsätzlich ja, mit passenden Verträgen, Einstellungen und Regeln, welche Daten eingegeben werden dürfen. Personenbezogene oder vertrauliche Daten sind in lokal betriebenen Modellen besser aufgehoben.

Innovation aus München.Weltweit tätig.

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