Ratgeber

IT-Outsourcing-Vertrag und SLA: die Checkliste

MAKONIS-Team · · 6 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Ein guter IT-Outsourcing-Vertrag regelt sieben Punkte: Leistungsschnitt, Servicezeiten, Reaktions- und Lösungszeiten, Eskalation, Berichte, Datenschutz und Exit. Das Service Level Agreement (SLA) macht diese Punkte messbar. Fehlt einer davon, entstehen im Betrieb Streit über Zuständigkeiten oder hohe Kosten beim Anbieterwechsel.

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Checkliste für Vertrag und SLA

1. Leistungsschnitt: welche Systeme, welche Aufgaben, was ausdrücklich nicht.

2. Servicezeiten: Geschäftszeiten oder 24/7, Feiertage, Wartungsfenster.

3. Reaktions- und Lösungszeiten je Prioritätsstufe.

4. Eskalation: Ansprechpartner und Stufen auf beiden Seiten.

5. Berichte: monatlich, mit Verfügbarkeit, Tickets und Änderungen.

6. Datenschutz: Auftragsverarbeitungsvertrag, Standorte, Unterauftragnehmer.

7. Exit: Übergabe von Dokumentation, Code und Zugängen, Unterstützungszeitraum.

Beispiel für Prioritätsstufen

Werte sind Beispiele und werden je Service vereinbart.

PrioritätBeispielReaktionZiel-Lösung
P1Produktivsystem ausgefallen15–30 Minuten4 Stunden
P2Starke Einschränkung1 Stunde1 Arbeitstag
P3Einzelne Funktion gestört4 Stunden3 Arbeitstage
P4Anfrage oder Änderung1 ArbeitstagNach Absprache

Typische Fallen

Verfügbarkeitszusagen ohne Messmethode, Pauschalen ohne Abgrenzung von Zusatzleistungen, fehlende Regeln zur Dokumentation und Exit-Kosten, die erst bei Kündigung bekannt werden.

SLAs bei MAKONIS

Jeder MAKONIS Managed Service hat eine feste Leistungsbeschreibung mit Servicezeiten, Prioritätsstufen und monatlichem Bericht. Alle Umgebungen dokumentieren wir als Code, damit eine Übergabe jederzeit möglich ist.

Häufige Fragen

Die Reaktionszeit misst, wann jemand am Problem arbeitet, die Lösungszeit, wann es behoben ist.

Innovation aus München.Weltweit tätig.

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